Filmvorführung: Juli 76 – Das Private ist Politisch. Wie in Hamburg das erste Autonome Frauenhaus entstand.

Montag, 30.6.14 um 19.30Uhr im Mafalda
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Verabschiedung des FrauenLesbenTrans-Infoladens Mafalda. Nach 18 Jahren wurde dem Laden zum 31.7.2014 gekündigt.
Die Autonomen Frauenhäuser waren, neben dem Kampf gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, die zweite wichtige Säule der FrauenLesben-bewegung der 80/90er Jahre. Sie waren konkrete Selbsthilfe gegen (sexualisierte und häusliche) Gewalt und machten eine Thematisierung von Gewalt gegen Frauen möglich. Bis heute sind die Frauenhäuser wichtig und notwendig. Der Film zeigt die Entstehung in der Retrospektive. Den Trailer gibt’s hier.

1976. Frauenbewegung. Überall entstehen Gruppen, in denen Frauen nach anderen Lebensweisen und Perspektiven suchen. In Hamburg – wie in Berlin oder Köln – haben sich Frauen entschieden, gemeinsam ein autonomes Frauenhaus für misshandelte Frauen zu erkämpfen. Als Schutzraum für Frauen und ihre Kinder und als Zeichen gegen Männergewalt. Wie sie losziehen und ihre Idee umsetzen, davon erzählt »Juli 76«. Eine filmische Montage aus Rückblicken, Dokumenten und Bildern aus den ersten sechs Jahren des Projekts. Ein Film von Ulrike Schaz. D 2010, DVD, 66 Min.

In Kooperation mit dem Autonomen Feministischen Referat des AStA der Uni Bremen.