Feministische Organisierung – Wer? Wie? Warum? – Diskussionsrunde und Perspektiventreffen

askask Montag, 7.7.2014 um 19.30 Uhr im Mafalda Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Verabschiedung des FrauenLesbenTransInfoladens Mafalda. Nach 18 Jahren wurde dem Laden zum 31.7.2014 gekündigt.

„Allein machen sie dich ein“ – ja klar, mit anderen zusammen wär es im sexistischen Alltag viel leichter, die Nerven zu bewahren, sich gegenseitig zu stärken oder wehrhafte Strategien zu entwickeln. Trotzdem: An der Uni, im Job, in „Privaten“ oder „politischen“ Konflikten, bei theoretischen Fragen oder Gefühlsdurcheinander sind die von Sexismus betroffenen oft vereinzelt. Dabei gibt es zahlreiche Ideen und Ansätze, sich antipatriarchal zu organisieren – und genau so viele Fragen an diese: Wie sich kollektiv organisieren und Handlungsfähigkeit entwickeln, wenn es „die Frauen“ gar nicht gibt? Wie können verschiedene FrauenLesbenInterTrans* mit ihren sehr unterschiedlichen Lebenswelten umgehen? Was braucht jede_, um sich in feministischen Zusammenhängen, Bezugs- und Politgruppen wohl und repräsentiert zu fühlen? Welche feministischen Themen sind heute überhaupt noch wichtig – und wo anfangen, wenn Sexismus und Rassismus alles durchziehen: Alltag, Kapitalismus, Staat, uns selbst?

Das Diskussionsangebot will frühere feministische Organisierungsansätze vorstellen, danach gibt es Zeit für den Austausch von Bedürfnssen, Ideen, Befürchtungen und Erfahrungen. Es gibt Raum zum Kennenlernen, Vernetzen und zum Entwickeln eigener Perspektiven der Organisierung. Alle FrauenLesbenInterTrans* sind willkommen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Autonomen Feministischen Referat des AStA Uni Bremen statt.